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Notfall-Leitstelle

VENTUSmedic / Johanniter

Die Notfall-Leitstelle (Emergency Dispatch & Medical Support Center) VENTUSmedic, betrieben von der Johanniter-Unfall-Hilfe, arbeitet eng mit den Windpark-Betriebsleitstellen zusammen. Über im Vorfeld abgestimmte und in SOP (Standard Operating Procedures) festgelegte Wege laufen Informationen über den Status im Windpark in der medizinischen Leitstelle ein. Zusammen mit den Informationen aus dem Notruf ergibt sich so ein vollständiges Lagebild.

Ebenso sind die notwendigen Prozesse zur interaktiven Kommunikation mit staatlichen Organen (Havariekommando, MRCC, etc.) aufeinander abgestimmt. Die Leitstelle kann damit, schnell und zuverlässig, auch staatliche Rettungsmittel in den Prozess der Einsatzführung einbinden, und agiert in enger Abstimmung mit den Führungsorganen staatlicher Daseinsvorsorge. Gleiches gilt für die Vernetzung mit medizinischen Diensten anderer Windparks.

Die medizinische Leitstelle ist ständig in Kontakt mit der Besatzung des Hubschraubers und integriert die Rettungscrew bereits auf ihrem Flug zum Einsatzort in die Kommunikation mit ein. Damit sind die Einsatzkräfte aktuell über den Patienten und die Situation vor Ort informiert und können sich optimal auf den Einsatz vorbereiten.

Während von anderen Leitstellen nur die reine Notfallkoordination und Führung von Einsatzmitteln durchgeführt wird, bietet das WINDEAcare Konzept zusätzlich umfassende medizinische Kompetenz. Damit können alle medizinischen Erfordernisse eines Offshore-Windparks aus einer Hand abgedeckt werden.

Spezifikationen

  • Dienstbereitschaft 365 / 24/7
  • Ständige Besetzung mit Notfallsanitäter und unmittelbare Anbindung an nautische Notfall-Leitstelle MRCC
  • Autark arbeitsfähige Einsatzleitplätze
  • Critical Information & Dispatch System zur Einsatzannahme und Informationsverarbeitung
  • Wetterinformationen maritim und luftfahrtbezogen
  • HEMS Air-Track System (Status und Positionsinformationen über verfügbare Luftrettungsmittel in Echtzeit)
  • AIS Marine Traffic System
  • BOS Funk Anbindung (taktische Funkanbindung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)
  • Anbindung an Seefunk
  • 3-­fach Primär-Multiplex mit je 32 Leitungen aus zwei unabhängigen Ortsnetzen
  • Kurz- und Langzeit-Audiodokumentation über alle Kommunikationskanäle
  • 3-fach gesichertes Datenbanksystem über unabhängige Server
  • interne und externe Kommunikation auf Basis einer BOS-Leitstelle (BOS = Behörden und Organisationen mit Schicherheitsaufgaben)
  • Notstromversorgung über USV Puffer und Dieselaggregat mit automatischer Reaktionsaufschaltung

Für besondere Lagen

Bei außergewöhlichen Ereignissen, wie Erkrankung mehrerer Personen, Brände, Schiffshavarien, wird in der Notfall-Leitstelle ein Lagezentrum aus allen benötigten Fachdisziplinen der Notfallrettung gebildet, wobei das HSE Team des Windparks aktiv einbezogen wird um die Lage zu steuern und strukturiert abzuarbeiten. Bei Überschreiten von weiteren Einsatzschwellen entsendet der Stab des Lagezentrums auch Fachberater.

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